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Ratgeber Typ-2-Diabetes

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    16. April 2021
    Die Zahl der Bewohner in Pflegeheimen, die an Diabetes erkrankt sind steigt zunehmend. Hier spielt besonders das qualifizierte Personal eine große Rolle.
      
    01. April 2021
    Diabetespatienten haben ein erhöhtes Risiko an Gicht zu erkranken. Gicht entsteht durch einen erhöhten Harnsäurespiegel im Blut.
      
    30. September 2020
    Einige Menschen mit Diabetes bauen sich ihre eigenen Closed-Loop-Systeme, eine Kombination aus Insulinpumpe und Blutzuckersensor.
      
    23. September 2020
    1990 gegründet konnte der Verein Diabetiker Thüringen 2020 sein 30-jähriges Bestehen feiern. Neben Beratungen organisiert der Verein auch regelmäßig Veranstaltungen.
      
    08. September 2020
    2010 erhielt Stephanie Haack die Diagnose Typ-1-Diabetes, seit 2015 betreibt sie ihren eigenen Blog rund um das Leben mit der Erkrankung.
      

    Von Diabetes Typ 2 spricht man, wenn der Körper zwar Insulin produziert, die Zellen aber nicht auf dieses Hormon reagieren. Diese sog. Insulinresistenz führt zu einem dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel. Obwohl vor allem ältere Menschen von Diabetes Typ 2 betroffen sind, besteht auch bei Kindern und Jugendlichen die Gefahr einer Erkrankung, vor allem wenn sie unter Übergewicht leiden. Da die Symptome der Erkrankung zu Beginn meist unauffällig sind, wird Diabetes Typ 2 oft erst spät entdeckt. Es ist, anders als beim Typ-1-Diabetes, möglich, durch eine gesunde Lebensführung positiv auf die Erkrankung einzuwirken.

    Diagnose Typ2 Diabetes

    Da Typ-2-Diabetes lange Zeit symptomlos verläuft und die dann auftretenden Symptome eher gering sind, bleibt diese Erkrankung in vielen Fällen lange unentdeckt. Man sollte daher auch auf unauffällige Symptome achten. Die Diagnose erfolgt bei Diabetes Typ 2 anhand einer Messung des Blutzuckergehalts und kann durch einen sog. oralen Glukosetoleranztest gesichert werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, den Urin auf Spuren von Zucker oder Eiweiß zu kontrollieren. Da der Zucker- bzw. Eiweißgehalt im Urin aber sehr hoch sein muss, bevor man ihn erkennen kann, sollte diese Methode nicht als alleiniges Mittel zur Diagnose dienen.

    Beim Typ-2-Diabetes liegt eine Stoffwechselstörung vor, bei der die Zellen nicht mehr auf das körpereigene Hormon Insulin reagieren. Die Betroffenen haben dadurch einen zu hohen Blutzuckerspiegel. Es gibt verschiedene Ursachen für die Entstehung, u. a. können Vererbung und Lebensführung Einfluss auf eine mögliche Erkrankung haben. So haben übergewichtige Menschen, die sich wenig bewegen, ein erhöhtes Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Die erbliche Komponente nimmt bei Diabetes Typ 2 einen größeren Stellenwert ein als beim Typ-1-Diabetes. Eine genaue Begründung für die stärkere Vererbbarkeit bei Diabetes Typ 2 konnte bisher allerdings noch nicht gefunden werden.