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Ratgeber Typ-2-Diabetes

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Typ2 Diabetes
Was ist Typ-2-Diabetes?

Von Diabetes Typ 2 spricht man, wenn der Körper zwar Insulin produziert, die Zellen aber nicht auf dieses Hormon reagieren. Diese sog. Insulinresistenz führt zu einem dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel. Obwohl vor allem ältere Menschen von Diabetes Typ 2 betroffen sind, besteht auch bei Kindern und Jugendlichen die Gefahr einer Erkrankung, vor allem wenn sie unter Übergewicht leiden. Da die Symptome der Erkrankung zu Beginn meist unauffällig sind, wird Diabetes Typ 2 oft erst spät entdeckt. Es ist, anders als beim Typ-1-Diabetes, möglich, durch eine gesunde Lebensführung positiv auf die Erkrankung einzuwirken.

Beim Typ-2-Diabetes liegt eine Stoffwechselstörung vor, bei der die Zellen nicht mehr auf das körpereigene Hormon Insulin reagieren. Die Betroffenen haben dadurch einen zu hohen Blutzuckerspiegel. Es gibt verschiedene Ursachen für die Entstehung, u. a. können Vererbung und Lebensführung Einfluss auf eine mögliche Erkrankung haben. So haben übergewichtige Menschen, die sich wenig bewegen, ein erhöhtes Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Die erbliche Komponente nimmt bei Diabetes Typ 2 einen größeren Stellenwert ein als beim Typ-1-Diabetes. Eine genaue Begründung für die stärkere Vererbbarkeit bei Diabetes Typ 2 konnte bisher allerdings noch nicht gefunden werden.

Diagnose Typ2 Diabetes

Da Typ-2-Diabetes lange Zeit symptomlos verläuft und die dann auftretenden Symptome eher gering sind, bleibt diese Erkrankung in vielen Fällen lange unentdeckt. Man sollte daher auch auf unauffällige Symptome achten. Die Diagnose erfolgt bei Diabetes Typ 2 anhand einer Messung des Blutzuckergehalts und kann durch einen sog. oralen Glukosetoleranztest gesichert werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, den Urin auf Spuren von Zucker oder Eiweiß zu kontrollieren. Da der Zucker- bzw. Eiweißgehalt im Urin aber sehr hoch sein muss, bevor man ihn erkennen kann, sollte diese Methode nicht als alleiniges Mittel zur Diagnose dienen.

Therapie Typ2 Diabetes

Für Typ-2-Diabetiker gibt es verschiedene Therapieformen, die hilfreich sein können. Entscheidend ist eine Änderung der Lebensweise. Betroffene sollten auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung achten. Auf den Konsum von Alkohol und Nikotin sollte möglichst verzichtet werden. Ist diese Umstellung allein nicht ausreichend, können sog. orale Antidiabetika, wie z. B. Metformin, bei der Regulation des Blutzuckerspiegels helfen. Eine weitere Variante ist die Insulintherapie, die aber, im Gegensatz zum Typ-1-Diabetes, keine Voraussetzung ist. Sie wird nur dann in Betracht gezogen wird, wenn die anderen Therapieoptionen nicht den gewünschten Erfolg bringen.

Was ist Typ-2-Diabetes?

Diabetes mellitus Typ 2

Unter der Bezeichnung Diabetes mellitus werden eine Reihe von Erkrankungen zusammengefasst, deren gemeinsames Charakteristikum ein überhöhter Blutzuckerspiegel ist. Je nachdem welche Ursache dieser sog. Hyperglykämie zugrunde liegt, werden verschiedene Diabetesformen unterschieden. Eine davon ist der Typ-2-Diabetes.

Beim Typ-2-Diabetes liegt eine Insulinresistenz bzw. ein Insulinsekretionsdefekt vor

Beim Typ-2-Diabetes liegt – anders als bei Diabetes Typ 1 – kein Mangel an dem Hormon vor, das den Blutzuckerspiegel senkt. Dieses Hormon wird mit dem Namen Insulin bezeichnet, da es in einem bestimmten Bereich der Bauchspeicheldrüse – den Langerhansschen Inseln – produziert wird. Betroffene von Typ-2-Diabetes leiden an einer Insulinresistenz bzw. einem Insulinsekretionsdefekt: Der Körper produziert zwar noch Insulin, die Zellen reagieren jedoch weniger sensibel darauf bzw. das Hormon wird nicht in ausreichender Menge oder zu spät ausgeschüttet.

In Deutschland leben rund sechs Millionen Diabetiker

Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI)  gibt es bundesweit rund sechs Millionen Menschen, die an einer Form des Diabetes mellitus leiden. Die Mehrzahl – rund 80 bis 90 % – sind Betroffene von Typ-2-Diabetes. Deutlich häufiger von einem Typ-2-Diabetes betroffen sind Menschen in einem höheren Lebensalter. Daher bekam die Erkrankung den Beinamen „Altersdiabetes“.

Jedoch tragen auch übergewichtige Kinder und Jugendliche ein erhöhtes Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Rund 400 junge Typ-2-Diabetiker sind bundesweit in ärztlicher Behandlung, gibt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) im Jahr 2007 an. Die Experten der DDG schätzen die Dunkelziffer hoch ein, da im Frühstadium meist keine typischen Symptome auftreten. Sie gehen davon aus, dass rund 10 % der 330.000 Kinder und Jugendlichen mit Adipositas betroffen sind.

Ty-2-Diabetes kann sowohl erblich bedingt sein, als auch durch eine entsprechende Lebensführung entstehen. Übergewicht und mangelnde Bewegung sind mögliche Ursachen für die Entstehung von Typ-2-Diabetes.

Eine Diagnose wird meist erst spät gestellt

Da der Körper bei erhöhten Zuckerwerten im Körper keine Symptome zeigt bzw. die Betroffenen keine Schmerzen empfinden, wird Typ-2-Diabetes oftmals erst spät entdeckt. Die Diagnose erfolgt in vielen Fällen zufällig, z. B. bei Kontrolluntersuchungen. Es kann auch vorkommen, dass Typ-2-Diabetes erst dann entdeckt wird, wenn sich bereits Folgeerkrankungen entwickelt haben. Man sollte deshalb Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen und den Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren lassen.

Ein Lebenswandel kann bei Typ-2-Diabetes helfen

Im Gegensatz zu Diabetes Typ 1, ist es beim Typ-2-Diabetes möglich, den Verlauf der Erkrankung durch einen gesunden Lebenswandel positiv zu beeinflussen. Eine ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und gegebenenfalls eine Gewichtsabnahme können hilfreich sein.

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